Im städtebaulichen Umfeld wirkt der kompakte Solitär mit seinen nahezu gleichwertigen Raumkanten ordnend und beruhigend. Durch die Setzung der dreigeschossigen Schule entsteht im Zusammenspiel mit den Bestandsbauten ein großzügiger Vorplatz. Gleichzeitig gelingt eine eindeutige Adressbildung und es werden klare Außenräume definiert. Der robuste Bau wird aus Ortbeton mit vorgehängter Fertigbetonfassade erstellt. Um der lokalen architektonischen Bedeutung dieses Bauwerks gerecht zu werden, setzt der Neubau der Gleichförmigkeit der umgebenden Fassaden eine Modulation der Fertigteile entgegen: Innerhalb des strikten Konstruktionsrasters wird ein simples geometrisches Motiv seriell wiederholt.
- 2025
- Fertigstellung
- 2014
- Wettbewerb
- Adresse
- Halemweg 22, 13627 Berlin
- Bauherr
- Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
- Planung
- Mascha Egberts, Karin Wilke, Paul Ludwig, Felix Büttner, Ulrike Vogel, Valderi Ventura da Silva Segundo, Theresa Grave
- Wettbewerb
- Arthur Numrich, Matthias Gall
- Tragwerk
- Pichler Ingenieure
- Freianlagen
- BASE Landschaftsarchitekten